Umzug in ein Wohn- und Pflegezentrum: Checkliste
Umzug in ein Wohn- und Pflegezentrum: Checkliste
Der Umzug in ein Wohn- und Pflegezentrum ist selten nur eine praktische Angelegenheit. Meist regeln Sie dies für Ihren Vater oder Ihre Mutter, während Sie sich selbst erst an den Gedanken gewöhnen müssen. Diese Checkliste begleitet Sie Schritt für Schritt durch die Verwaltung, die Einrichtung des Zimmers und den Umzugstag selbst — damit Sie nichts übersehen und Zeit für das bleibt, was wirklich zählt.
Unten auf dieser Seite können Sie die vollständige Checkliste kostenlos als PDF herunterladen und ausdrucken. Keine Registrierung, keine E-Mail-Adresse nötig.
1. Planung & Verwaltung
2 bis 3 Monate vorher- Aktuelle Wohnung kündigen. Kündigen Sie den Mietvertrag unter Einhaltung der richtigen Kündigungsfrist oder leiten Sie den Verkauf ein. Erkundigen Sie sich, ob eine Kündigungsentschädigung fällig wird.
- Versorgungsleistungen. Wasser, Gas, Strom und Internet abmelden oder übertragen. Notieren Sie am Auszugstag die Zählerstände.
- Adressänderung. Teilen Sie die neue Adresse der Gemeinde, der Bank, den Versicherungen und dem Pensionsdienst mit.
- Krankenkasse (Mutualität) & Versicherungen. Melden Sie den Umzug und prüfen Sie, ob die Familienhaftpflichtversicherung und die Krankenhausversicherung angepasst werden müssen.
- Pflegekasse. Informieren Sie den Flämischen Sozialschutz (Vlaamse Sociale Bescherming) — das Pflegebudget kann sich bei der Aufnahme in ein Wohn- und Pflegezentrum ändern.
- Post nachsenden. Aktivieren Sie den Umzugsservice von bpost, damit die Post automatisch ins neue Zimmer geht.
- Abonnements. Zeitungen, Zeitschriften, Telefonabonnement und Mitgliedschaften kündigen oder mit umziehen lassen.
- Kontakt mit dem Wohn- und Pflegezentrum. Fragen Sie nach dem Zimmergrundriss und vereinbaren Sie, was Sie selbst mitbringen dürfen. Jedes WPZ hat eigene Regeln für eigene Möbel.
2. Das Zimmer ausmessen und auswählen, was mitkommt
1 bis 2 Monate vorherDies ist der Schritt, bei dem am häufigsten etwas schiefgeht. Ein Zimmer in einem Wohn- und Pflegezentrum ist in der Regel deutlich kleiner als das Wohnzimmer zu Hause, und die Aufteilung steht größtenteils fest: Bett, Nachttisch und Schrank sind meist schon vorhanden. Was Sie selbst mitbringen, muss in den verbleibenden Raum passen und mit einem Rollator daneben nutzbar bleiben.
Was Sie unbedingt ausmessen und erfragen sollten
- Die freie Bodenfläche, nachdem Bett und Schrank aufgestellt sind — nicht die gesamte Zimmerfläche.
- Der Durchgang. Türbreite, Aufzugshöhe und die Kurve im Flur entscheiden, ob ein Sessel überhaupt hineinpasst.
- Die Position der Steckdosen. Ein elektrischer Sessel braucht eine, und das Kabel darf nicht quer über den Laufweg verlaufen.
- Der Wendekreis, der für einen Rollator oder Rollstuhl rund um den Sessel frei bleiben muss.
- Die Anforderungen des Wohn- und Pflegezentrums selbst. Fragen Sie ausdrücklich, ob Rollen vorgeschrieben sind und welche Brandschutzanforderungen für den Bezug gelten. Das ist je nach Einrichtung unterschiedlich und wird oft erst bei der Lieferung kontrolliert.
Sitzkomfort: der Schritt, der den Unterschied macht
Der vertraute Sessel von zu Hause scheint die logische Wahl zu sein, ist es aber oft nicht. Ein klassischer Relaxsessel ist meist zu tief und zu niedrig: Wer einmal darin sitzt, kommt ohne Hilfe nicht mehr heraus. Genau das kostet Selbstständigkeit — und führt dazu, dass jemand öfter wegen Kleinigkeiten auf die Pflegekraft warten muss.
Ein Aufstehsessel löst dieses Problem. Der Sessel kippt elektrisch nach vorne und bringt den Benutzer kontrolliert in eine fast stehende Haltung, ohne Kraftaufwand für Knie oder Hüften.
Der Medicare — unser Sessel für das Wohn- und Pflegezentrum
Der Medicare wurde speziell für ein Pflegeumfeld entwickelt. Der Bezug ist abwaschbar und urinbeständig, was in einem Wohn- und Pflegezentrum oft den Unterschied ausmacht zwischen einem Sessel, der jahrelang hält, und einem, der nach einem halben Jahr ersetzt werden muss. Der Sessel steht auf Rollen, sodass das Pflegepersonal ihn zum Putzen oder zur Pflege einfach verschieben kann — eine Bedingung, die viele Wohn- und Pflegezentren stellen.
Die Bedienung hat bewusst nur zwei Tasten. Für Menschen, die mit Technik weniger vertraut sind, ist das ein großer Vorteil.
Alle Aufstehsessel ansehen ›Wiegt der Benutzer mehr als 90 kg oder ist das Zimmer sehr schmal? Der Medicare DUO ist bis 110 kg belastbar und hat zwei Motoren mit einer besonders hohen Fußstütze. Der Sereno ist mit 74 cm Außenbreite das schmalste Modell und hat eine Drehfunktion, steht aber nicht auf Rollen. Vergleichen Sie die drei Modelle auf unserer Vergleichsseite.
Ausmisten
- Wählen Sie nach Nutzen und Gefühl aus. Nehmen Sie einige Gegenstände mit, die keine Funktion haben, aber an das Zuhause erinnern — eine Uhr, ein Gemälde, ein Foto.
- Teilen Sie in vier Stapel auf: mit ins Zimmer, an die Familie, verkaufen, verschenken.
- Tun Sie es gemeinsam, nicht im Voraus. Dinge wegzugeben, ohne dass Ihr Elternteil dabei ist, fühlt sich oft wie ein Verlust zusätzlich zum Verlust an.
3. Vorbereitung des Umzugs
2 Wochen vorher- Kartons beschriften. Schreiben Sie den Inhalt auf die Seite, nicht auf den Deckel — gestapelte Kartons können Sie sonst nicht lesen.
- Eine separate Tasche für die ersten 48 Stunden: Medikamente, Personalausweis, Krankenkassendaten, Toilettenartikel, Hausschuhe und Kleidung für zwei Tage.
- Hilfsmittel bereitlegen. Rollator, Hörgerät, Brille, Zahnprothese und die dazugehörigen Ladegeräte oder Batterien.
- Medizinische Akte. Sorgen Sie dafür, dass der Medikationsplan aktuell ist, und übergeben Sie ihn der Stationsleitung der Pflege.
- Namensetiketten in der Kleidung. Fast jedes Wohn- und Pflegezentrum schreibt dies für die gemeinschaftliche Wäscherei vor. Besorgen Sie rechtzeitig genügend Etiketten.
- Lieferung neuer Möbel planen. Lassen Sie einen neuen Sessel oder ein neues Bett am besten am selben Tag oder kurz davor liefern, damit das Zimmer sofort fertig ist.
4. Der Umzugstag
- Machen Sie eine Person verantwortlich für die Koordination mit den Umzugshelfern. Mehrere Stimmen, die Anweisungen geben, machen den Tag unruhiger als nötig.
- Richten Sie zuerst den Ruheplatz ein. Sessel und Bett zuerst an ihren Platz, damit man sofort irgendwo sitzen kann, während der Rest erledigt wird.
- Sicherheitscheck. Verlegen Sie die Kabel elektrischer Sessel und Betten ordentlich entlang der Wand — lose Kabel gehören zu den häufigsten Sturzursachen.
- Nehmen Sie sich Zeit für den Empfang. Das Kennenlerngespräch mit dem Ergotherapeuten und den Pflegekräften bestimmt mit, wie gut die Pflege abgestimmt wird.
- Überlassen Sie die schwere Arbeit anderen. Ihre wichtigste Aufgabe heute ist es, da zu sein, nicht Kartons zu tragen.
5. Die ersten Wochen
- Persönliche Einrichtung. Hängen Sie Fotos und vertraute Dekoration auf. Ein Zimmer, das nach einer Woche noch kahl aussieht, fühlt sich weiterhin wie ein Krankenhauszimmer an.
- Technischer Check. Prüfen Sie, ob alle Funktionen des Aufstehsessels gut funktionieren und ob die Fernbedienung in Reichweite hängt.
- Feste Besuchszeiten vereinbaren. Vorhersehbarkeit hilft mehr als lange Besuche zu unregelmäßigen Zeiten.
- Nachjustieren ist erlaubt. Erst nach zwei bis drei Wochen wird klar, was funktioniert. Möbel umzustellen oder noch etwas mitzubringen ist normal und kein Versagen.
Kostenloser Zimmer-Check
Sie sind nicht sicher, ob ein Sessel ins Zimmer passt? Schicken Sie uns die Maße — freie Breite, Tiefe, Türbreite und wo sich die Steckdose befindet — und wir sagen Ihnen, welches Modell passt und welches nicht. Kostenlos und unverbindlich.
Senden Sie uns Ihre Maße › Kommen Sie zum Probesitzen nach Roeselare ›Warum Familien uns bei einem Umzug ins WPZ anrufen
- Ab Lager in Belgien. Unser gesamter Bestand liegt hier, deshalb liefern wir schnell — wichtig, wenn das Aufnahmedatum feststeht.
- Sie wählen den Liefertag. Auch samstags, damit die Lieferung mit dem Umzug zusammenfällt.
- Eigener Reparaturservice, 7 Tage die Woche. Wir kommen vor Ort ins Wohn- und Pflegezentrum; der Sessel muss nicht zu uns zurück.
- 30 Tage Rückgaberecht. Passt der Sessel doch nicht ins Zimmer, nehmen wir ihn zurück.
- 22 Jahre Erfahrung mit ergonomischem Sitzkomfort für Senioren, seit 2004.
Laden Sie die Checkliste als PDF herunter
Druckbar auf 3 Seiten, mit Ankreuzkästchen. Praktisch zum Teilen mit Geschwistern oder dem Wohn- und Pflegezentrum.
Checkliste herunterladen (PDF) ›Häufig gestellte Fragen
Darf ich eigene Möbel in ein Wohn- und Pflegezentrum mitbringen?
Meistens ja, aber die Regeln unterscheiden sich je nach Wohn- und Pflegezentrum. Bett und Schrank sind oft vorhanden und dürfen nicht ersetzt werden; ein eigener Sessel, Nachttisch und Dekoration sind in der Regel erlaubt. Erkundigen Sie sich bei der Aufnahme danach und fragen Sie gleich nach den freien Maßen des Zimmers.
Welcher Aufstehsessel passt in ein Zimmer eines Wohn- und Pflegezentrums?
Achten Sie auf drei Dinge: die Außenbreite, ob das Wohn- und Pflegezentrum Rollen vorschreibt und ob der Bezug abwaschbar sein muss. Der Medicare ist in den letzten beiden Punkten für Pflegeumgebungen gemacht. Ist das Zimmer sehr schmal, ist der Sereno mit 74 cm Außenbreite die schmalste Alternative. Rechnen Sie außerdem mit etwa 40 cm freiem Raum vor dem Sessel für die Fußstütze.
Erstattet die Krankenkasse einen Aufstehsessel?
Es gibt Zuschüsse, aber die Bedingungen unterscheiden sich je nach Krankenkasse und Situation. Wir haben die Möglichkeiten auf unserer Seite über Rückerstattung und finanzielle Zuschüsse zusammengestellt.
Wie schnell kann ein Sessel in ein Wohn- und Pflegezentrum geliefert werden?
Unser gesamter Bestand liegt in Belgien, sodass wir in der Regel innerhalb weniger Tage liefern können. Sie wählen den Liefertag selbst, auch samstags. Die Lieferung erfolgt direkt ins Zimmer.
Was, wenn der Sessel doch nicht ins Zimmer passt?
Sie haben 30 Tage Rückgaberecht. Senden Sie uns vorab die Maße des Zimmers über unseren kostenlosen Zimmer-Check, dann wissen Sie es im Voraus.











